Detox - Kur



Entdecke in diesem Blog-Artikel, wie Detox dich beleben kann – nicht durch Verzicht, sondern durch einen sanften Neustart für Körper, Darm und Wohlbefinden – alltagstauglich


1. Detox – sanfter Neustart für Körper, Darm und Energie

Viele Menschen fühlen sich ständig müde, haben einen aufgeblähten Bauch oder das Gefühl einfach nicht im Gleichgewicht zu sein. Die Energie fehlt, das Immunsystem läuft auf Sparflamme und das allgemeine Wohlbefinden leidet.

Oft ist nicht ein bestimmtes Lebensmittel als Auslöser zu sehen, sondern unser Lebensstil insgesamt: zu wenig Bewegung, zu viel Stress, zu viel Zucker, Alkohol, dann noch öfters Fertigprodukte - und kaum echte Pausen für den Körper.

Genau hier setzt meine Detox-Kur an. Sie bedeutet nicht radikaler Verzicht, sondern bewusste Entlastung – eine Phase, in der Nährstoffe den Körper unterstützen und er neue Kraft schöpfen kann. Eine sanfte Alternative zum klassischen Fasten – wohltuend, nährend und regenerierend.

1.1. Was bedeutet Detox eigentlich?

Detox ist die Abkürzung für „Detoxifikation“ und steht für Entgiftung, Entlastung, Entsäuerung und Unterstützung der körpereigenen Entgiftungsorgane – vor allem Leber, Darm, Nieren und Haut.
Im Fokus stehen:

  • frische, überwiegend basenbildende Lebensmittel
  • einfache, warme Mahlzeiten
  • viel Gemüse, Kartoffeln und ausgewählte Getreide
  • ausreichend Flüssigkeit
  • bewusste Pausen für Verdauung und Nervensystem

Detox ist kein Hungern.

Detox bedeutet: essen – jedoch anders.

2. Fasten vs. Detox

Fasten hat ohne Frage seine Berechtigung und kann wertvolle Impulse setzen.

Beim Fasten verzichten wir bewusst. Es gibt unterschiedliche Ansätze dazu. Einige verzichten eine gewisse Zeit bewusst auf Alkohol oder auf Zucker. Wieder Andere machen Heilfasten, Fasten nach Buchinger und essen fast nichts, trinken nur Tee, Wasser und vielleicht mal ein Saft oder eine Boullion.

  1. Fasten

Für viele ist es einfacher eine Zeit lang nichts zu essen. Doch dadurch bekommt der Körper keinerlei Nährstoffe, der Stoffwechsel wird herunter gefahren und geht in Ruhemodus.

Das kann jedoch unseren Kreislauf, unser Hormonsystem und auch die Psyche sehr fordern.

Nicht ganz so belastend ist das Intervallfasten mit Fastenphasen von 14-16 Std. und 8-10 Std Essensphasen. Das heißt jedoch nicht, dass du in den Essenphasen ständig isst, sondern deine Mahlzeiten in dieser Zeit einbaust.

Grundsätzlich finde ich das Heilfasten auch sehr gut. Doch es ist eher eine spitituelle oder auch mentale Erfahrung. Loslassen, Belast abwerfen, sich mal nur auf sich selbst konzentrieren. Natürlich ist es auch eine kurzfristige Entlastung des Verdauungssystems. Doch wie sieht es danach aus?

Mögliche Vorteile beim Fasten:

  • schneller Gewichtsverlust
  • klares, einfaches Konzept
  • spirituelle oder mentale Erfahrungen
  • kurzfristige Entlastung des Verdauungssystems

Typische Nachteile beim Fasten:

  • kaum Nährstoffzufuhr
  • hoher Stress für Stoffwechsel und Hormonsystem
  • Hungergefühl
  • wenig Lerneffekt für den Alltag danach
  • Risiko für Jo-Jo-Effekte
  • nicht für jede Lebensphase oder jeden Menschen geeignet

Nichts essen ist oft einfacher als dauerhaft richtig essen

  1. Detox

Detox ist kein Hungern, sondern bedeutet essen aber anders. In der Detox-Kur isst du ganz gezielte Lebensmittel. 

Dein Stoffwechsel wird nicht in Ruhemodus versetzt, sondern richtig angekurbelt.                           Auf dem Speiseplan stehen frische, überwiegend basenbildende Lebensmittel. Viel Gemüse, Kartoffeln und ausgewählte Getreide. 

Die Rezepte sind einfach gehalten und du setzt auf vorwiegend warme Mahlzeiten. Zusätzlich achtest du auf ausreichend Flüssigkeit z. B. Tee, Wasser oder aromatisiertes Wasser. 

In meiner Detox-Kur nimmst du 3 Mahlzeiten, Frühstück – Mittagessen – Abendessen zu dir. Dazwischen sind mindestens 4 Std. Essenspausen. Somit kann dein Körper die Nahrung gut verarbeiten und verdauen. Durch die Pausen können die Zellen ihrer Arbeit nachgehen und somit „entgiften“.

    3. Warum Detox oft die bessere Wahl ist

    In meiner Detox-Kur entlastest du deinen Körper und gleichzeitig versorgst du ihn gut mit ausreichend Nährstoffen. Dein Körper bekommt was er braucht und trotzdem kann er „loslassen“.

    Detox bedeutet:

    • satt essen statt hungern
    • einfache Gerichte mit wenigen Zutaten
    • Ballaststoffe für den Darm
    • Mineralstoffe und Vitamine für Energie
    • Struktur im Alltag
    • Lernen statt Verzicht

    Der Effekt ist oft ähnlich wie beim Fasten – nur nachhaltiger.

    Wichtiger Hinweis:

    In der Detox-Kur ist die Eiweiß-Versorgung reduziert. Das macht für 7-14 Tagen erstmal keine Probleme, sollte danach jedoch wieder ausgeglichen werden.

    4.  Die Rolle von basischer Ernährung

    Während einer Detox-Kur stehen basenbildende Lebensmittel im Vordergrund. Dazu gehören vor allem:

    • Gemüse
    • Kartoffeln
    • ausgewählte Getreide
    • etwas Obst

    Besonders hervorzuheben sind Kartoffeln:

    Sie sind keine Dickmacher, sondern echte Sattmacher, liefern hochwertige Nährstoffe, sind leicht verdaulich und stärken die Verdauung. Als Suppe bleiben Mineralstoffe erhalten, als Ofen- oder Pellkartoffeln sind sie vielseitig und alltagstauglich.

    Sie haben zwar nur einen geringen Anteil an Eiweiß, der ist jedoch sehr hochwertig und in der richtigen Kombination z.B. mit Ei, sogar noch hochwertiger.

      5. Detox-Tage: Genuss statt Verzicht

      Detox-Tage sind keine Diät, sondern eine wohltuende Umstellung des Stoffwechsels.

      Für eine bestimmte Zeit gönnst du deinem Körper Pause von Weißmehl, Zucker, Alkohol, stark verarbeiteten Lebensmittel und schwer verdaulichen Milchprodukten.

      Stattdessen stehen wärmende Suppen, Eintöpfe und leichte Mahlzeiten auf dem Speiseplan. Sie entlasten das Verdauungssystem, versorgen dich mit Nährstoffen und bringen deine Energie wieder in Schwung.

      6. Sanfter Einstieg in die Detox-Kur

      Eine gute Detox-Kur beginnt nicht abrupt, sondern führt den Körper Schritt für Schritt hinein. So gelingt der Übergang in die Detox-Phase harmonisch und der Stoffwechsel kann sich ganz natürlich umstellen.

      6.1. Bittertage – Vorbereitung für Leber & Galle

        Bitterstoffe aktivieren die Verdauung und unterstützen die natürliche Entgiftungsfunktion von Leber und Galle.

        Ideal sind bittere Salate und Gemüse wie Radicchio, Chicorèe und Artischocke sowie ausgewählte Kräuter oder Kräutertees.

        Die Bittertage finden schon vor der eigentlichen Detox-Kur statt.

        6.2. Suppentag – Entlastung mit Wärme

        Gemüse- und Kraftsuppen versorgen den Körper mit Mineralstoffen, belasten den Darm kaum und fördern das Energiegleichgewicht.

        Mit dem Suppentag beginnt der eigentliche Start der Detox-Kur.

        Wähle dafür am besten einen Tag aus, an dem du Zeit für dich hast. Kein Arbeitstag oder ein Tag mit viel Programm, sondern ein Tag der Ruhe – ideal, um zu entspannen, bewusst zu essen und vielleicht einen erholsamen Spaziergang an der frischen Luft zu genießen.

        6.3. Kartoffeltag – basisch, nährend und entwässernd

        Am Kartoffeltag stehen bis zu ca. 1,5 kg Kartoffeln im Mittelpunkt – gekocht, gedämpft oder als Suppe zubereitet.

        Sie unterstützen den Säure-Basen-Haushalt und fördern ein lang anhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl.

        Suppentag und Kartoffeltag wirken wie ein sanfter Reset.

        Anschließend geht es los mit einfachen und leichten Rezepten, die deinen Körper entlasten und gleichzeitig stärken.

        Weitere Rezepte findest du auch in dem Buch von Dr. Claudia Nichterl: Die 14-Tage-Detox-Kur

        Link zum Buch: 👉 Die 14-Tage-Detox-Kur


        7. Fazit:  Detox – Sanft entlasten statt streng verzichten

        Eine Detox-Kur ist weder Pflicht und auch kein Wettkampf. Sie versteht sich als eine Einladung, dem Körper zuzuhören, Gewohnheiten bewusst zu reflektieren und neue nährende Routinen zu entwickeln.

        Wer Detox nicht als Verzicht, sondern als Fürsorge versteht, legt damit eine stabile Grundlage für mehr Wohlbefinden – weit über die Detox-Kur hinaus.

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